Life Story

Ich wurde im Mai 1959 in der Nähe von Köln in eine streng katholischen Familie geboren. Meine Taufnamen sind Martha Brigitte. Meine Kindheit war stark traumatisch und entbehrungsreich. Früh wurden in mir der Wunsch und die Suche nach Wahrheit und echter Liebe ausgelöst.

Meine ersten Berührungen mit der astralen Welt, mit „dem Höheren," geschahen durch die kindlich unschuldige und innige Liebe zu Jesus und durch eine seherische und hellfühlerische Veranlagung, die ich in jungen Jahren als "Erschwernis" empfand und später als Herausforderung für Bewusstheit, Unterscheidungsfähigkeit und Verantwortung auf meinem Weg.

Ich lernte, dass seherische und hell-fühlerische Gaben weder eine Voraussetzung noch ein Hindernis sind für das Erkennen der Wahrheit. Meine Praxis in Meditation und intensiver innerer Arbeit erlösten diese Art Talente von ihrer „Besonderheit“ und auch von ihrer „Hinderlichkeit“, so dass sie einfach nutzbringend und segensreich einfließen können.

In meiner Kindheit öffneten Musik und Tanz einen Zugang zur Stille des Herzens und gaben mir inneren Halt. Beharrlich folgte ich dem Herzenswunsch nach (sogenannter) Selbst-Verwirklichung. Das führte durch religiöse, philosophische und therapeutische Konzepte und schließlich zu Meditation und spiritueller Therapie.
Nach meinem Studium (Bühnentanz, Tanzpädagogik, Choreographie, Theaterwissenschaft/Kunstgeschichte) arbeitete ich als Choreografin und unterrichtete an einer Berufsfachschule für Tanz. Meine künstlerische Arbeit war immer motiviert und beseelt von einer tiefen Sehnsucht nach "dem Höheren". Diese innere Suche führte schließlich auf einen spirituellen Weg. 

1984, am Beginn einer vielversprechenden Karriere als Choreographin und Modern Dance Lehrerin, entdeckte ich Osho. (So kam mir das jedenfalls vor :)) Es geschah in der Kölner "Baggi-Disco". Mit offenem Herz schaute ich beim Tanzen auf sein Bild und wußte plötzlich, dass das mein Lehrer ist. Zunächst fühlte ich die Verbindung durch Fotos, Bücher und Freunde. 1985 sah ich ihn das erste Mal. Er war für mich die erste sichtbare und spürbare Antwort auf meine tiefe Sehnsucht nach Wahrheit und Liebe. Ich stieg aus Karriere und gesellschaftlichem Leben aus und folgte 1987 dem Ruf meines Herzens nach Indien, um meine ganze Energie der Selbst-Entdeckung zu widmen, (mit dem Plan im Kopf, dass dies in ca. ein bis zwei Jahren erledigt sein sollte und ich dann eine besser inspirierte, problemfreie Choreografin sein würde - der Plan ging so nicht auf!)

Leben auf zwei Kontinenten
Von Osho erhielt ich den spirituellen Namen Jivan Adima, unschuldiges Leben ("Jivan" bedeutet: Leben, Inkarnation; "Adima" bedeutet: unschuldig, Ursprung, vor aller Zeit). In Osho Commune in Indien lebte und studierte ich über einen Zeitraum von zwölf Jahren mindestens sechs bis acht Monate jährlich. Ich führte ein tolles, volles und ereignisreiches Leben auf zwei Kontinenten.
Das Leben, Lernen und Arbeiten im Ashram (später "Osho Commune", heute "Resort" genannt) war geprägt durch die meditative Atmosphäre, Lebensfreude und in warmherzige Verbindung mit gleichgesinnten Freunden. Meine Ausbildung dort umfasste Meditation, spirituelle Therapie, esoterische Wissenschaft, Trainings in Hypnose, Körper-, Energie- und Entspannungsarbeit.
Es war eine unvorstellbar reiche Zeit. Ich bin dankbar für die Begegnung mit Freunden und Lehrern, die meinen Lebens-Weg bereicherten. Mit ihnen allen, egal ob "Freund oder Feind" fühle ich mich in Liebe und Dankbarkeit verbunden. Zwei besondere Lehrer in dieser Zeit waren Ma Kaveesha, die Leiterin der Mystery School und Swami Dheeraj, der Urheber und Lehrer des Tibetan Pulsing.

Durch Osho nahm meine Suche Gestalt an und durch ihn begann ich, die Verstrickungen des Verstandes zu durchschauen. Er berührte mein Herz in Stille und wies die Richtung - ins Nichts. Er kündigte mir das "Feuer der Erleuchtung" an, um das man nicht herumkommen kann. (Discourse am 30.Oktober 1986 in Bombay; siehe: Sannyas oder Nicht-Sein - PDF)
Meine Dankbarkeit für Osho und die durch ihn erfahrene Güte, Liebe und Inspiration ist unermesslich. Er öffnete Türen und Fenster, bohrte die Löcher in den Käse von "ich und meine Geschichte" und berührte in der Tiefe des Herzens die Verbindung zu Gautama Buddha und den alten Tibetischen Meistern. Er "wiederbelebte" eine verborgene Verbindung im Bewusstsein, in der Synchronizität im Gewahrsein lebender und "vergangener" Buddhas für mich als Glück bringende Erfahrung spürbar wurde. Ein Verbundensein und Aufgehobensein im Göttlichen jenseits von "persönlich". Die Samen, die er säte, durften zur Entfaltung kommen in der bewussten Erfahrung von Unschuld im Leben und im Sterben - in jedem Moment.

Im Dezember 1991 begegnete ich Papaji - H.W.L.Poonjaji -. Obwohl ich mich "nur" 10 Kalender-Tage bei ihm aufhielt, geschah mit ihm zum ersten Mal die Realisation des untrennbaren, wirklichen Seins als ein Selbst. Ich erfuhr einen 10 Tage andauernden "Samadhi-Zustand." Ich nenne es Zustand, weil es das war. Zustände haben einen Anfang und ein Ende. Auch dieser "endete." Irgendwie erschien das alles zu einfach. Es gab noch einen "Rückweg" in "Ich und meine Geschichte". Noch einmal drehte ich der Wahrheit den Rücken zu und folgte dem Sog persönlicher Anziehung. Vor allem waren das die Wünsche, "jemand zu sein, etwas zu werden und Mr. Right zu finden."

Durch Papaji übertrug sich die Kraft, die hinter echter Selbsterforschung vibriert; die Möglichkeit, dass der Mind in seine eigene Quelle fällt und Leerheit als seine Natur offenbar wird. Es ist diese Möglichkeit, die hinter der bekannten Frage "Wer bin ich?" vibriert und im bewussten Raum des "Sterbens im Augenblick" das Herz magnetisch anzieht.
Die Begegnung mit Papaji entfachte eine unausweichliche Glut im Innern. Das Feuer der Erkenntnis verbrannte "mich" dann über acht Jahre später. Diesmal so klar und tief, dass nichts "mich" zurück zog in die Verwechslung mit Zuständen oder Bedeutung.

Erwachen
Durch Gnade geschah es, dass die "Antwort" auf die Untersuchung "wer bin ich?" "mich" (als abgetrennten Jemand) als vollkommene Illusion enttarnte. Die Entdeckung ließ keinen Entdecker zurück. Niemand, der diese Entdeckung gemacht hatte oder sie besitzen könnte. Das ist der Segen.
Die Person, die auftritt, ist eine Programmierung in einem Bio-Computer. Da ist kein „Ich“ in einem substanziellen Sinn. Da ist eine "Ich"-Funktion, eine Art Steuermechanik für die Navigation in der Welt.

Tropfen im Ozean im Tropfen...

Erinnerung an jenen Morgen Anfang 2000: in einem Moment der Gnade verschwanden Zeit und Raum. Gespiegelt in einem Bambusblatt "sah ich" (mein eigenes) Sein (als) ewig, ungeteilt, grenzenlos, frei, jenseits von Ideen oder Vorstellungen. Der "Ich"-Traum enttarnte als vollständige Illusion (Maya). Keine Rückkehrmöglichkeit.
Es machte deutlich, dass da niemand ist, der erleuchtet oder unerleuchtet sein könnte.

Ich wurde und werde reich beschenkt. Die Geschenke teile ich mit andern in meiner Arbeit.

Meine "Erwachenshelfer" waren Freunde und Lehrer, die stellvertretend die Unterstützung weitergegeben haben, welche das universell Göttliche in jedem Moment schenkt. Der Beginn dieses Entfaltens wurde besonders genährt durch Gangaji und vertiefte sich durch die Begegnung mit Samarpan, meinem Herzensbruder.

Mein täglicher Lehrer ist mein eigenes Leben und die Begegnung mit... dir ... ich nehme jeden Tag aufs Neue die Herausforderung an, ein fehlbarer Mensch zu sein und mich als menschliches und göttliches Potential zu entfalten.

Meine Arbeit umfasst "spirituelle" genau so wie alltägliche, "weltliche" Dinge. Ich stehe dem Leben in allen möglichen Rollen zur Verfügung, mit allen "Ups and Downs," die um das Hiersein tanzen.

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